Die Schweinfurter Qualitätsroute | zurück zur Startseite

Schweinfurter Qualitätsroute

Preis für die Qualitätsroute, Mainpost vom 2.11.2010


Einzelhändler überzeugten Wirtschaftsministerium – Empfang im Rathaus

Schweinfurt. (hh) Auf die Qualität und Vielfalt des Schweinfurter Einzelhandels aufmerksam zu machen, ist das Ziel der „Schweinfurter Qualitätsroute“, die vor Jahresfrist 21 inhabergeführte Geschäfte in der Innenstadt gründeten.

Jetzt wurde die noch junge Qualitätsroute hochdekoriert: Vom Bayerischen Wirtschaftsministerium wurde sie mit dem Stadtmarketingpreis ausgezeichnet. Die Ehrung war wiederum für die Stadt Anlass zu einem Empfang im Rathaus. Weil sich Schweinfurt gegen Bamberg und Passau durchsetzte, sei er als OB und als Kunde so vieler Geschäfte der Route „stolz, dass der Preis nach Schweinfurt ging“, freute sich Sebastian Remelé.

Eine solche Ehre sei auch eine Außenwirkung, die der Stadt zugute komme. Die Filialen und Ketten machten die Stadtbilder austauschbar und beliebig, so dass man mitunter gar nicht wisse, in welcher Stadt man sich gerade befinde. Insofern sei die Schweinfurter Qualitätsroute ein „Gegengewicht und Kontrapunkt“.

Service und Wohlfühlen

Bei den Mitgliedern der Route stehe der Servicegedanke und das Wohlfühlen im Vordergrund. Sie tätten sich damit selbst einen Gefallen, leisteten aber auch einen Beitrag zu mehr Leben in der Innenstadt. Wenn er auch um die Sorgen vieler wisse, habe die City im Zuge der Eröffnung der Stadtgalerie entgegen einiger Vorhersagen nichts an Qualität eingebüßt. „Das ist auch Ihr Verdienst“, gratulierte Remelé.


Für die 21 Mitglieder der Qualitätsroute, die fast alle in die obere Rathausdiele gekommen waren, dankte Volker Gerull (Sell 40 plus), der zugleich auch der Vorsitzende des lokalen Einzelhandelsverbands ist. Den Empfang wertete er als Ausdruck von Respekt für die Qualitätsroute, den Preis als Anerkennung für das nachhaltige Wirken von Kaufleuten zum Wohle von Bürgern und Stadt.


Gerull erinnerte daran, dass die Innenstadt-Geschäftsleute „aus uns heraus und ohne finanzielle Hilfe“ die Initiative ins Leben gerufen hätten. Der Empfang sei nicht der richtige Rahmen, um sich zur Ansiedlungspolitik zu äußern. Man sehe aber schon „mit einem weinenden Auge“ den Wegzug von Magneten in die Stadtgalerie.

Neu-Mitglieder willkommen

Die „Qualitäter“, wie sich die Mitglieder nennen, planen weiterhin gemeinschaftliche Aktionen, um auf ihre Geschäfte und die Initiative aufmerksam zu machen. Neue Mitglieder sind willkommen. Voraussetzung zur Aufnahme seien hohe Leistungs- und Qualitätsstandards, innovative Sortimente und eine starke Kundenorientierung. Wichtig sei auch, dass alle Mitglieder gleichzeitig Geschäftsinhaber sind. Eine Broschüre über die Qualitätsroute gibt es bei allen teilnehmenden Geschäften, der Tourist-Info, in Museen sowie in einigen Hotels und Cafés.


Text und Bild stammen aus der Mainpost vom 2. November 2010. Eine weitere Verwendung der Texte und Bilder ist nur mit Genehmigung des Verlages möglich.